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3.09. Was passiert, wenn ein Vampir "unreines" Blut zu sich nimmt?

Zuerst sei einmal gesagt, dass der Vampir ja von der Aura eines Menschen ablesen kann, ob dieser vielleicht eine schwerwiegende Krankheit hat. Schnupfen oder ähnliche Kleinigkeiten sind hier nicht gemeint, diese haben keine Wirkungsweisen. Sondern eher Krankheiten wie Leukämie etc. Auch sieht der Vampir normalerweise einen zugedröhnten oder alkoholisierten Zustand und auch bei einer starken Vergiftung des Blutes, ist es normalerweise ersichtlich. Was aber dann auf das Gift ankommt, da auch toxikologisch nicht alles nachgewiesen werden könnte. Das soweit zum Vorwort dieser Antwort.

Nimmt ein Vampir durch welche Umstände auch immer Blut zu sich, dass nicht "in Ordnung" ist, kann das verschiedene Auswirkungen haben und das je nach Schwere des Falls.

Alkoholisiertes Blut
wird bei dem Vampir einen starken, unangenehmen Geschmack (allerdings je nach Alkohol, wenn er den Geschmack mag, kann es auch angenehm sein) haben und auch ihn etwas benommen machen. Nicht für lange. Vielleicht eine Stunde je nach Alkoholanteil im Blut des Opfers, aber in dieser Stunde wird er seine Fähigkeiten nicht genügend bis gar nicht einsetzen können.

Mit Drogen angereichertes Blut
hat die selbe starke bis schwache Wirkung wie beim Alkohol, kommt auf die Dosis und die Art der Droge an. Die Wirkung hält allerdings etwas länger als nur eine Stunde, da chemische Substanzen schlechter absorbiert werden können.

Krankes Blut (zB. Blutkrankheiten)
kann ohne Gefahr getrunken werden, allerdings braucht der Körper des Vampirs einige Zeit, bis er das Blut verarbeiten konnte. Er wird für mindestens zwei Stunden nicht fähig sein, seine speziellen Begabungen voll auszuschöpfen. In argen Fällen kann es sein, dass er seine Fähigkeiten in dieser Zeit überhaupt nicht nicht einsetzen kann. Der Vampir wird sich auch recht schwach fühlen, weil sein Körper das kranke Blut auf Hochtouren verarbeiten muss. Fieberzustände sind möglich. Krankes Blut schmeckt in der Regel anders, nicht wirklich gut und es hat keinen großen Nährwert.

Verseuchtes/vergiftetes Blut
ist mitunter das Schlimmste in dieser Sparte, das einem Vampir passieren kann. Denn wenn der Vampir nicht merkt, dass er Gift zu sich nimmt, handelt es sich meist um ein sehr heimtückisches und gefährliches Gift, das beim Opfer selbst bald zum Tode hätte führen können.

Der Vampir wird nicht bei allen Giften herausschmecken können, dass das Blut verseucht ist, bei anderen wird er es schmecken. Je nach Schwere und Wirkung des Giftes, wird es den Vampir schwächen, ihn für vielleicht sogar einen ganzen "Tag" außer Gefecht setzen, was natürlich unter freiem Himmel seinen Tod bedeuten könnte.
Er wird seine Fähigkeiten überhaupt nicht einsetzen können, Fieberzustände können auftreten und komplette Verwirrtheit. Das allerdings sind nur die schlimmsten Anzeichen.

Wenn es sich um ein minder schweres Gift handelt, schrauben sich die Wirkungen dementsprechend auch herunter, doch im Großen und Ganzen wird er Probleme haben, das Blut in seinem Körper zu verarbeiten. Eine gute Möglichkeit, es schnell wieder aus dem Körper zu bekommen, ist, sich zu übergeben, was ein Vampir aber nur in den ersten Minuten nach der Einnahme kann, da es sich sonst schon im Körper verteilt hat, da der Vampir nicht durch den Magen verdaut bzw. die "Magenmembran" (osmoseartig/liquide) das Blut sofort in den Körper weiterleitet.

Natürlich gehört zu allen Punkten immer noch die Frage: Hat der Vampir viel von diesem Blut zu sich genommen oder nur wenig? Wenn er schon nach den ersten Schlucken aufhörte, da er spürte, dass es ihm nicht gut tut, fällt der "Schaden" auch geringer bis gar nicht aus.

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